Tradition und Innovation

Der Jugendausschuss des DNK/LWB bei der Arbeit. Foto: DNK/LWB, O. Schuegraf

Jugendausschuss diskutierte über die Erneuerung von Gottesdiensten

Hannover – Im Rahmen seiner Sitzung vom 6. bis 8. September in Hannover beschäftigte sich der Jugendausschuss des DNK/LWB mit dem Thema „Revival of Churches“. Ein besonderer Fokus lag dieses Mal auf der Rolle des Gottesdienstes, seiner liturgischen Gestaltung, Form und Zielgruppe.

Zunächst haben wir uns noch einmal bewusst gemacht, aus welchen Elementen sich die Liturgie in klassischen lutherischen Gottesdiensten in unseren Mitgliedskirchen zusammensetzt. Schon hier haben wir festgestellt, dass es zwar viele gemeinsame Elemente, aber auch Unterschiede zwischen den Gottesdienstformen in den Landeskirchen gibt.

Als Gast eingeladen haben wir Oberkirchenrat Johannes Goldenstein, den Gottesdienstreferenten der VELKD. Mit ihm haben wir anregend diskutiert, wie man einerseits ein wertschätzendes und bewahrendes Traditionsbewusstsein bei Gottesdiensten hat, aber sich auch immer wieder fragen muss, ob man neue Impulse aufnimmt und sich wandelt: Wie sinnvoll sind z.B. Zielgruppengottesdienste? Wie kann man Vielfalt und einheitlichen Gottesdienst miteinander in Einklang bringen. Tradition und Innovation – gegenseitiger Ausschluss oder sinnvolle Ergänzung zueinander?

Eingerahmt wurden die inhaltlichen Diskussionen durch praktische Erfahrungen. So haben wir dieses Mal verschiedene Gottesdienste besucht: eine evangelische Messe und auch einen freikirchlichen Gottesdienst der „International Christian Fellowship Hannover“. Die dabei gewonnenen Eindrücke diskutierten wir ergiebig, auch unter Berücksichtigung der Frage, durch welche Elemente wir uns vielleicht bei unseren Gottesdiensten inspirieren lassen können.

Ein Beitrag von Arne Jureczek, Nordkirche