Humanitäre Hilfe

Die Abteilung für Weltdienst des Lutherischen Weltbundes ist zuständig für Nothilfe und Entwicklungsarbeit. In ihren Programmen in über 20 Ländern legen über 2.000 Mitarbeitende – überwiegend Einheimische – den Schwerpunkt auf die Hilfe an notleidenden Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihres Glaubens, ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrer politischen Überzeugungen. Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und anderen von Menschen verursachten Nöten erfahren Unterstützung, so dass sie überleben und ihre Existenzgrundlage, ihre Rechte, ihre Menschenwürde und ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen können. Praktische Hilfeleistung und Bewusstseinsbildung, Einsatz für Gerechtigkeit und Anwaltschaft für politische Veränderung lassen sich hier nicht voneinander trennen.

Gemeinsam und in konsequenter Abstimmung mit ACT Alliance (Action by Churches Together), der weltweiten kirchlichen Dachorganisation für Katastrophenhilfe und Entwicklungsarbeit, setzt sich der LWB mit seiner Abteilung für Weltdienst in diesen Fragen im Auftrag der Mitgliedskirchen ein.

Themen wie zukunftsfähige Entwicklung, ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Menschenrechte, Schuldenerlass für Entwicklungsländer, Verbot von Landminen, Reintegration von entlassenen Kindersoldaten, HIV/Aids, Frauen- und Genderfragen, Friedensförderung und Versöhnungsarbeit sind feste Bestandteile des Arbeitsprogramms. Ziel der Zusammenarbeit mit den Partnern in den Projektländern ist, dass diese die Entwicklungsarbeit in eigener Regie weiterführen.