Flüchtlingshilfe ist wichtiger denn je

Eines der größten Flüchtlingscamps der Welt: Dadaab in Kenia. Aktuell leben dort ca. 219.000 Menschen. Foto: LWB/Paul Jeffrey

Weltflüchtlingstag jährt sich zum 21. Mal

Am 20. Juni findet der Weltflüchtlingstag statt. Die Vereinten Nationen haben den Tag 2001 erstmals ausgerufen, um auf die weltweite Notlage Geflohener aufmerksam zu machen. Seitdem sind die Zahlen derjenigen, die ihr Zuhause auf der Flucht vor Kriegen, Hungerkrisen oder Naturkatastrophen verlassen haben, dramatisch gestiegen. Waren es 2013 noch 51 Millionen Menschen, so wurden Ende 2019 weltweit bereits 79,5 Millionen Flüchtlinge, Binnenvertriebene, Asylsuchende, Staatenlose und Heimkehrende gezählt. Laut Schätzungen ist die 80-Millionen-Marke inzwischen überschritten. Aktuell sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor.

Schwerpunkt der Weltdienstarbeit

Der Lutherische Weltbund setzt sich seit seiner Gründung 1947 für Geflohene ein. Mit seinen Weltdienstprogrammen leistet der LWB in 25 Ländern Not- und Entwicklungshilfe. Jährlich erreichen die Teams weltweit rund 2,25 Millionen Hilfsbedürftige, darunter ca. 1,3 Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebene. Die Menschen erhalten Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen wie sauberem Wasser, psychosoziale Unterstützung sowie Hilfe dabei, sich nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen.

Hilfe aus Deutschland

Das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes fördert die Arbeit des Weltdienstes in zahlreichen Programmen auf der ganzen Welt. Mit Hilfe aus Deutschland unterstützt der LWB beispielsweise Flüchtlinge im kenianischen Dadaab. Im einst größten Flüchtlingscamp der Welt erhalten insbesondere die Schwächsten der Schwachen Hilfe: Menschen mit Behinderung und Ältere.

Auch Sie können die Flüchtlingshilfe des Lutherischen Weltbundes unterstützen: Spenden Sie unter Angabe des Stichwortes „Kenia“ auf das Konto des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (IBAN: DE21 5206 0410 0000 4195 40) oder ganz einfach online.